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BREATHING LESSONS:THE LIFE AND WORK OF MARK O'BRIENDokumentarfilm, USA, 1996, Farbe, 35 MinAufgrund einer Polio-Erkrankung ist der Dichter und Journalist Mark O’Brien aus Berkley, California, seit über 40 Jahren auf die Eiserne Lunge angewiesen. Nur ein oder zwei Mal im Monat kann er die Maschine für kurze Ausflüge ins Freie verlassen. Der Film verknüpft die intensive Bildsprache in O’Briens Dichtung mit seinen offenen, schmerzlichen und tiefgehenden Überlegungen zu Freiheit, Sexualität, Tod und Gott, und mündet in die Frage: Was eigentlich macht das Leben lebenswert? Indem der Film Mark O’Briens Leben aus seiner Perspektive darstellt, gibt er Einblick in die Realität eines Lebens mit schwerster Behinderung und ist zugleich das beeindruckende Porträt eines außergewöhnlichen Autors. „Als ich diesen Film machte, sagten viele Leute: ‘Ein Schriftsteller in der Eisernen Lunge - ist das nicht deprimierend?’ Die Wahrheit ist: Mark O’Brien lebt in deprimierenden Umständen, aber er ist nicht deprimierend. Auf diese zwei Seiten möchte der Film hinaus: einerseits die Realität von Behinderung zu zeigen, und andererseits das Menschsein dahinter zu sehen.“ (Jessica Yu) Neben zahlreichen anderen wichtigen Preisen gewann der Film 1997 den
Oscar für den besten Kurzdokumentarfilm.
Regie: Jessica Yu
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