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EIN KRÜPPEL, UM FREI ZU SEIN - 

JOHN CALLAHAN 

Dokumentarfilm, Deutschland, 1993, Farbe,                                             34 Min 

John Callahan, Trinker, Frauenheld und schwarzes Schaf einer gutbürgerlichen Familie, bricht sich mit 21 Jahren bei einem Autounfall den Hals. Von der Brust abwärts gelähmt, auf die Wohlfahrt und den guten Willen seiner Mitmenschen angewiesen, säuft er weiter, bis er fast krepiert. Dann hört er auf zu saufen und beginnt zu zeichnen: Mit rabenschwarzem Humor, der vor nichts Halt macht - auch nicht vor Behinderten. 

„Ich als Behinderter nehme mir das Recht, behindertenfeindliche Witze zu machen. Und alle lachen, verschämt oder offen. Am besten gefällt mir, wenn die Leute Protestbriefe an die jeweilige Zeitung schicken, weil sie nicht wissen, daß die Cartoons von jemand kommen, der keinen Zeh krümmen kann.“ (John Callahan) 

Darf man über behinderte Menschen lachen, sind behindertenfeindliche Witze „weniger behindertenfeindlich“, wenn ein behinderter Mensch selbst sie macht? 
 

Regie: Didi Danquart 
mit: John Callahan 
Musik: John Callahan 
Produktion: Didi Danquart Filmproduktion / Medienwerkstatt Freiburg / ZDF / arte 


StichwortKörperbehinderte / Kunst / Behindertenwitze        Empfohlen ab 14 Jahren