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NICHT OHNE UNSEREN SOHN 

ODER EIN LEHRER FÜR ELIAS 

Dokumentarfilm, Deutschland, 1994, Farbe,                                               30 Min 

Elias ist ein Zirkuskind, und Elias ist schwerbehindert: Muskelschwund ist eine tödliche Krankheit, Elias’ Lebenszeit ist begrenzt. Seine Eltern, beide Artisten, haben beschlossen: Elias soll die schönste Kindheit erleben, die möglich ist. Auf keinen Fall wollen sie ihn in ein Heim geben. So reist Elias mit ihnen, seiner Schwester und den anderen Zirkuskindern durch Deutschland und ganz Europa - seit fünf Jahren. Doch nun muß Elias eingeschult werden. Eine Unterbringung im Internat scheint unausweichlich. Aber Elias’ Zuhause ist der Zirkus, der alle drei Tage in einer anderen Stadt gastiert. Seine Eltern arbeiten auch an den Wochenenden, also müßte Elias für immer im Internat bleiben. An den Wochenenden, wenn die anderen Schulkinder von ihren Eltern abgeholt werden, bliebe Elias als einziges Kind zurück. Maike und Jörg kämpfen um ihren Sohn - er soll bei ihnen bleiben, auch als Schulkind, in seiner vertrauten Umgebung, in der fröhlich-frechen Meute der Zirkuskinder. Seine Eltern suchen also nach einem Lehrer, der für Elias mit dem Zirkus reist. Ein sinnvolles und verständliches Anliegen, aber nicht behördengerecht. Mutter Maike sagt: „Na und? Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg!“ 
 

Regie: Andrea Kuschel 
Produktion: ECCE HOMO Film 


StichwortKörperbehinderte / Schulische Integration 
            Selbstbestimmung                                             Empfohlen ab 12 Jahren