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FREDDokumentarfilm, USA, 1988, Farbe, 28 MinFred Burns kam mit Spina bifida zur Welt, einer Krankheit, die ihm permanente Schmerzen verursachte und seinen Körper verkrüppelte. Dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - ist Fred Komiker („A stand-up-comedian who can’t stand up.“). Ron Wards Film porträtiert einen Mann, der sein Leben dem Kampf gegen die Beschränktheiten des Körpers widmet, der ständig Schmerzen hat, aber sich weigert, ein tragisches Leben zu führen, der davon überzeugt ist, daß Regeln dazu da sind, daß man sie bricht. Ein frecher, witziger Film, der Mut macht, vor allem Leuten mit einem Übermaß an Selbstmitleid. „Ich kenne Fred seit der siebten Klasse der Junior High School, und
es ist ein bißchen zwiespältig, eine Dokumentation über
einen engen Freund als „Objekt“ zu machen, denn es geschieht sehr leicht,
daß man andere ausnutzt, nur um einen guten Film zu bekommen. Weil
ich meine Freundschaft mit Fred nicht aufs Spiel setzen wollte, habe ich
ihm von Anfang an volles Mitspracherecht eingeräumt. Zu meiner großen
Enttäuschung war Fred überhaupt nicht daran interessiert, über
problematische Bereiche seines Lebens zu sprechen, die ich gern im Film
gehabt hätte. Er begann bald auch vorzuschlagen, oder besser gesagt,
zu bestimmen, was gedreht wird. Viele der Szenen im Film entstanden so,
daß Fred sagte: „Ich hab’ da eine Idee. Ron, frag’ mich mal ...“
Gerade bei diesen Situationen waren wir uns selten einig, und ich begann
mich zu fragen, wer eigentlich der Regisseur ist. (...) Durch die Arbeit
an diesem Film haben wir viel über uns selbst gelernt, und das Projekt
hatte einige positive Folgen. Nach der Fertigstellung des Films wurde Fred
Manager des Comedy Clubs, in dem er auftrat, seine Karriere als Komiker
hält ihn seither ziemlich auf Trab, und er hat einige beeindruckende
Preise gewonnen. So wurde der Film für ihn zu einem wichtigen Wendepunkt,
und für uns beide eine aufregende Erfahrung, die unser Leben bereichert
hat.“ (Ron Ward)
Regie: Ron Ward
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