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AM ENDE DES SEINS - BEOBACHTUNGEN EINES ZIVILDIENSTLEISTENDEN 
Dokumentarfilm, Deutschland, 2001, Farbe,                                     18 Min 

Frau Finn kann sich nicht mehr auf den Fotos erkennen, die sie als junge Frau zeigen. Herr Kermas weiß nicht, weshalb er auf der Station ist und fragt: "Was soll ich tun?". Herr Donner kann nicht allein aufstehen, muß gewickelt und gefüttert werden . Alltag auf einer Pflegestation eines Berliner Altersheims. Als Gregor Theus im Oktober 1999 dort seinen Zivildienst antrat, wußte er nicht, was innerhalb der nächsten 11 Monate auf ihn zukommen würde. Sein Leben drehte sich um 180 Grad. Plötzlich war er gezwungen sich mit dem Leid alter Menschen auseinanderzusetzen und mit dem Tod. 21 der Heimbewohner litten an der Alzheimer-Krankheit. Aber nur drei von ihnen erhielten Besuch. Menschen auf dem Abstellgleis. Erfahrungen, die einen jungen Menschen fordern und oft auch belasten.
Erfahrungen, die für Außenstehende kaum nachvollziehbar sind. Wer denkt schon darüber nach, ob er im Heim enden, das Gedächtnis verlieren oder allein in einer fremden Umgebung, ohne Familie sterben könnte. Erfahrungen, die Gregor Theus dazu brachten einen Film darüber zu machen.
"Am Ende des Seins" ist ein authentischer und bewegender Film über das Leben und Sterben in einem Altersheim - und er gibt Einblick in die tägliche Arbeit und mitunter Überforderung junger Zivildienstleistender.

Regie: Gregor Theus; 
Produktion: "8"-Produktion  



Stichwort Alter / Alzheimer-Krankheit / Zivildienst                                 Empfohlen ab 14 Jahren